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Angst- und Panik

Ein Kreislauf, der Betroffene in ihrem Leben einengt und einschränkt

Jeder Mensch erlebt gelegentlich Angst. Eine lästige aber harmlose Erscheinung, ein vorübergehendes Unbehagen, allerdings ein wichtiges. Denn Angst ist gesund. Sie hilft dabei, Gefahren zu erkennen und auf sie zu reagieren. Angst sorgt dafür, dass das Gehirn Stresshormone ausschüttet, Herz und Atmung schneller werden und die Muskeln angespannt sind.

Doch die Angst kann auch ein anderes Gesicht zeigen, und das ist alles andere als gesund: die sogenannte Angst- und Panikstörung. Darunter versteht man krankhafte Ängste, Ängste, deren Ursachen den Betroffenen zwar als real erscheinen, die jedoch dem Sachverhalt nicht angemessen sind. Betroffene fürchten sich beispielsweise vor Menschenmengen oder Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, manche haben Angst vor sozialen Kontakten, wieder andere erleiden auch Panikattacken ohne ersichtlichen Auslöser.

Menschen mit Angst- und Panikstörungen stecken in einem Kreislauf, der sie immer stärker in ihrem Leben einengt und einschränkt. Viele Angst-Patienten meiden Situationen, in denen sie ihren Emotionen ausgeliefert sind. Dazu kommt: Sie leiden unter einer Vielzahl an Symptomen, sie haben Schlafstörungen, Schweißausbrüche und Verdauungsstörungen, sie leiden unter innere Unruhe, in schlimmen Fällen auch unter Schwindel und Brustschmerzen, Atemnot, Herzrasen und Todesangst.

Wege aus der Angstspirale

Wir analysieren die Bedingungszusammenhänge der Angstentwicklung, bewerten diese gemeinsam mit dem Patienten und behandeln sie sowie auch die Symptomatik direkt mit unserem multimodalem Therapiekonzept, mit psychotherapeutischen Sitzungen und Körpertherapien, die individuell auf die Symptome unserer Patienten ausgerichtet sind.